Buchtipps für Januar + Februar 2017

 

Gafner Lea

Die Nonne tanzt

 

Zugangsnummer 19502

 

Klappentext:

"Immer dasselbe Stück Himmel." Im Kreuzgarten des Klosters Königsfelden wird der jungen Agnes von Mülinen bewusst, dass sie für den Rest ihres Lebens nicht wesentlich mehr vom Himmel sehen wird als dieses Viereck. Da verliebt sie sich in den Mönch Heinrich Sinner …
Darf sich eine Nonne verlieben? Lea Gafner führt uns in ihrem Debütroman ins Jahr 1523, mitten in die Wirren der Reformation und zu einer Frau, die sich entscheiden muss für die Geborgenheit oder für den Aufbruch, für die Treue zum Klarissenorden oder für die eheliche Liebe.
Alle Personen, die in diesem Buch einen Namen tragen, haben tatsächlich gelebt. Geschrieben hat Lea Gafner ihr Werk nach aufwendigen Recherchen als Maturaarbeit - doch entstanden ist ein Roman, der von einer erstaunlichen literarischen Begabung zeugt. Franziska Bettschen

 

 

Fellowes Julian

Belgravia

 

Zugangsnummer 19501

 

Klappentext:

Belgravia beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, dem 15. Juni 1815, als in Brüssel die Herzogin von Richmond einen prächtigen Ball für den Herzog von Wellington gibt. Kurz nach Mitternacht kommt die Nachricht, dass Napoleon unerwartet die Grenze überschritten hat. Wellington und seine Truppen müssen umgehend in die Schlacht ziehen. Eingeladen zum Ball sind auch die Trenchards, die durch Geschäfte mit der Armee reich geworden sind. Auf ihre schöne Tochter Sophia hat Edmund Bellasis, der Sohn und Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, ein Auge geworfen. Nach diesem Abend wird nichts mehr so sein wie zuvor. Fünfundzwanzig Jahre später werden die beiden Familien noch immer von dem dunklen Geheimnis verfolgt, das am Vorabend der Schlacht von Waterloo seinen Anfang nahm. Elisabeth von Känel

 

 

Stachniak Eva

Die Schwester des Tänzers

 

Zugangsnummer 19478

 

Klappentext:

»Mein Bruder war der Gott des Tanzes.«
In der Familie Nijinsky dreht sich alles nur um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, bewundern sie allabendlich ihre Eltern in der Garderobe, nervös vor den Auftritten, erhitzt und gelöst danach. Auch für die beiden Kinder ist der Weg vorgezeichnet: Sie werden an der kaiserlichen Ballettakademie aufgenommen – und schon bald zeigt sich, dass besonders Waslaw alle anderen überflügelt. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York –, eine Welt harten Trainings und geschundener Füsse, aber auch des Glamours und des Ruhms …
Hunderttausende Leser schwelgten in Eva Stachniaks Romanen über Katharina die Grosse – nun bereitet sie abermals einer grossen russischen Heldin die Bühne: Bronislawa Nijinska, Schwester des legendären Waslaw Nijinsky und selbst gefeierter Star des Ballets Russes. Ein Roman über zwei ungleiche Geschwister, über den unbedingten Willen zum Erfolg – und über die Liebe zum Tanz, die alles andere überstrahlt. Theres Steinhauer

 

 

 

Micieli Francesco

Hundert Tage mit meiner Grossmutter

 

Zugangsnummer 19399

 

Klappentext:

Letzte Begegnungen
Soeben zwanzig geworden und mit dem Gefühl, dass nun das richtige Leben beginnt, erreicht Mario die Nachricht, dass seine Grossmutter im Sterben liege. Wie in einem Computerspiel ist plötzlich ein Hindernis da. Nur mit Vor¬sicht und Aufmerksamkeit lässt es sich meistern, nötig sind eine ruhige Hand und ein klarer Verstand. Das alles nimmt sich Mario vor, als ihn seine Gross¬mutter bittet, die, wie sie sagt, «letzten hundert Tage» mit ihr zu verbringen. Sie verspricht ihm dafür grosse und letzte Weisheiten. Sie beide kennen das Spiel mit den Weisheitssätzen, sie haben es schon oft gespielt. Mario mietet ein Zimmer in der Nähe des Pflegeheims, ist jeden Tag bei ihr und führt ein Journal.
‹Hundert Tage mit meiner Grossmutter› ist ein leichter und spielerischer Text. Der nahende Tod lässt die beiden insofern unbeeindruckt, als dass sie Tag für Tag einfach da weitermachen, wo sie ihre Zuwendung hinbringt. Die Begeg¬nung ereignet sich in einem Raum zwischen Wirklichkeit und magischer Welt. Micieli erzählt sparsam und gleichzeitig beglückend reichhaltig von Erinnerung und Hingabe. Christine Bhend

 

 

Sendker Philipp

Am anderen Ende der Nacht

 

Zugangsnummer 19314

 

Klappentext:

Auf einer Chinareise erleben Paul und Christine einen Albtraum: Ihr vierjähriger Sohn wird entführt. Zwar gelangt David durch glückliche Umstände wieder zu ihnen, doch die Entführer geben nicht auf, sie wollen ihn zurück. Der einzig sichere Ort für die Familie ist die amerikanische Botschaft in Peking. Aber Bahnhöfe, Strassen und Flughäfen werden überwacht. Ohne Hilfe haben sie keine Chance, dorthin zu gelangen. Wer ist bereit, ihnen Unterschlupf zu gewähren und dabei sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wem können sie trauen? Therese Zaugg

 

 

Noll Ingrid

Der Mittagstisch

 

Zugangsnummer 19159

 

Klappentext:

Um Kinder allein aufzuziehen, braucht man Geld. Da Nelly, Mitte dreissig, Platz hat und gut kochen kann, holt sie sich zahlende Mittagsgäste ins Haus, darunter auch einen ebenso hübschen wie patenten Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Erdnussallergie … Bald schon wird das Familienleben ebenso turbulent, wie der Menüplan abwechslungsreich ist.

Kathrin Mürner

 

 

French Tana

Geheimer Ort

 

Zugangsnummer 18305

 

Klappentext:

Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät. Annelise von Känel

 

 

Joyce Rachel

die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

 

Zugangsnummer 17764

 

Klappentext:

EIGENTLICH WOLLTE ER NUR ZUM BRIEFKASTEN. DANN GEHT HAROLD FRY 1000 KILOMETER ZU FUSS.
»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuss von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle. Regula Rumpf